Am Ende vom Zürisee: Foto Session in Rapperswil

2015.06.06

Man kann nicht immer nur arbeiten. Kann man schon, …schadet aber auf Dauer der Gesundheit. Vor allem aber auch der Kreativität. Also, was machen? Leica schnappen und ab nach draußen. Die ursprüngliche Idee war in Istanbul ‘n Döner futtern, kurze Foto Session mit der Leica und am nächsten Morgen wieder zurück ins Büro. War lustig, aber die Kollegen hatten dann doch etwas bedenken. Was übrig blieb war eine Foto Session in Rapperswil.

Equipment…

Die Frage der Ausrüstung war schnell geklärt. Er Weitwinkel-Zoom 10-18mm. Ich mit meinem Summicron-M 1:2/35 mm auf der Leica M und dem Leica APO-Summicron-M 1:2/75 im Gepäck. Mit Leica fotografieren bedeutet für mich Minimalismus in Sachen Equimpment. Da gibt’s einmal das 35er für Märkte und Trubel, und auf der andern Seite mein geliebtes 75mm für Portraits auf der Strasse. Der elektronische View-Finder kommt nur bei Nachtaufnahmen zum Einsatz. Der Rest ist Sehen, Geduld und auch Glück.

Mein Kollege hat dann mit einem Superweitwinkel aus einer kniehohen Perspektive auf dem Marktplatz von Rapperswil Fotos gemacht. Ich hab mir die Ergebnisse angeschaut und muss sagen: Respekt! Ich hab die Fotos am Wochenende Nr 2 gezeigt und ratet mal was die gesagt hat? Genau. Respekt! Sehr schöne Perspektiven und alles andere als langweilig. Schon allein dafür hat sich die Foto Session in Rapperswil gelohnt: Einfach auch mal Dinge ausprobieren. Aber schaut selbst und ratet mal welche Brennweite hinter welchem Foto steckt. Sowohl die Leica-Fotos, wie auch die Canon-Fotos sind hier zu sehen. Irgendwann packte uns der Hunger. Wir wollten vor der vor der Rückfahrt noch etwas essen. Und wo sind wir gelandet? Rischtisch! Im Istanbul Schnellimbiss. Damit war der Kompromiss perfekt. Der Döner war der Hammer. Das Brot selbst gebacken und die Jogurt-Soße nach eigener Kreation. Ich hab dann gesagt, dass wir auf jeden Fall wieder kommen. Gesagt, getan.

Ein Woche später…

Eine Woche später waren wir zu einer zweiten Foto Session in Rapperswil. Und natürlich im Schnellimbiss. “Eh Ahmet, …hab isch versprochen oda was!?” Die Freude war auf beiden Seiten groß und den Trip zum zweiten Mal zu machen lohnte in jedem Fall. Übrigens, die Rückfahrt hat genauso lange gedauert, wie der Flug Zürich – Istanbul. Nur mit dem Unterschied, dass wir jetzt wissen wo Tina Turner wohnt. Der nächste Bericht kommt aus Istanbul 😉


Leave a Reply

There are currently no comments. Why don't you kick things off?