Mit Leica auf der Berliner Venus 2017

2017.10.13

Als mich mein Kumpel gefragt hat, ob ich auf die Berliner Venus 2017 in Berlin mitkommen möchte, hab ich spontan “ja” gesagt. Nr 2 hat sofort gegoogelt, was da abgeht. Ergebnis: “…darfste hin. Aber frag’ mal deinen Kumpel, ob er ‘ne VIP-Karte hat?”. Das wäre dann mit After-Show-Party. Wie sich herausstellte hatte er keine VIP-Karte für den Backstage-Bereich.

Thema…

Was macht man als Fotograf auf der Berliner Venus 2017? Na klar: Fotografen fotografieren. Welches Equipment? Da stand eigentlich nicht viel zur Auswahl: Meine Leica M, ein Summicron-M 1:2/35 mm ASPH. für den Markt und mein heiß geliebtes APO-Summicron-M 75/2.0 ASPH. für Portraits. Das war übrigens harte Arbeit. Manchmal frage ich mich, ob es nicht doch eine gute Idee wäre Autofokus zu verwenden? Gerade in Low-Light-Situationen ist das anstrengend. Immerhin gibt es immer noch zwei Alternativen um dieses Problem zu lösen: Zonen-Fokussierung und Raten. Zonen-Fokussierung ist cool wenn man verstanden hat wie das funktioniert. Man darf dann nur nicht mehr auf den Schnittbild-Indikator achten wenn man durch den Sucher schaut. Das irritiert dann doch schon etwas. Wenn man die Einstellung am Objektiv vorgenommen hat dann gilt folgendes: Finger weg vom Fokkusierungsring und auf den Entfernungsbereich achten bevor man ein Bild macht.

Die Venus war definitiv nix für “Entschleunigtes fotografieren mit Leica”. Die Zonen-Fokussierung hat mir dabei geholfen nicht allzu viel Ausschuss zu produzieren. Auch wenn ich das M-System liebe, man wird nicht älter. Ich denke, dass ich doch mal irgendwann auf ein Autofokus-System umsteige, oder zumindest zusätzlich in das bestehende Equipment mit rein nehme. Hallo Hasselblad 😉

Mein erstes Mal…

Insgesamt war die Veranstaltung super, aber euch sehr unspektakular. Die Mädels waren sehr nett. Wenn man gefragt hat, ob ein Foto okay wäre, dann war die Antwort immer positiv. Was Besucher teilweilse abgezogen haben würde ich unter dem Titel “Fremdschämen” verbuchen. Das kann man hier gar nicht beschrieben. Mit Ellbogen und Smartphone war schon fast normal. Ein Tipp: Geht vormittags oder spätensens mittags hin. Nachmittags wird es unerträglich voll. Allerdings auch spaßiger. Zum Schluss war der Unterschied zwischen Veranstalter und Besucher nicht mehr zu erkennen. Da waren jede Menge Leute mit VIP-Karten. War wohl der Jahresurlaub 😀


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